Was passiert mit meiner Stimme

Mann und Frau kennt es nicht nur aus der Kneipe. Immer kurz vor einer Wahl entspinnen sich Streitgespräche, was denn nun der effektivste Weg sei um a) , seinen Missmut mit dem System auszudrücken oder b), den regierenden Parteien einen Denkzettel zu verpassen oder sogar c), denen da oben mitzuteilen, dass einem das Ganze nichts angeht. Wahlenthaltung? Stimmzettel ungültig machen? Protestpartei wählen? Wir klären auf.

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Suche in Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2017

Die Wahlprogramme der Parteien sind zum Teil äußerst umfangreich und bieten mehrere Ansätze, die Texte nach verschiedenen Ansätzen auszuwerten.

Wir haben ein Formular freigeschaltet, mit dem die Wahlprogramme nach verschiedenen Begriffen durchsucht werden können. Damit können Sie nun für sich die Frage beantworten, Stichwort „Rente“ in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2017 oder in welchem Stichwort „Energiewende“ in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2017. Die Suche bewertet natürlich nur die Anzahl der Treffer, trifft also keine Aussage, in welchem Zusammenhang der Begriff erwähnt wird. Eine Wertung, ob ein Begriff in einem positiven oder negativen Kontext steht, ist so natürlich nicht möglich.

Zum Hintergrund: Wir haben die Programme, die als PDF-Dokumente vorliegen, in reinen Text umgewandelt, anschließend Silbentrennungen entfernt und die Texte in eine Datenbank eingearbeitet. Nachdem ein Suchbegriff eingegeben wurde, wird die Anzahl der Suchtreffer gezählt. Um Vergleichbarkeit zu gewährleisten, schließlich sind die Wahlprogramme unterschiedlich umfangreich, berechnen wir die Ergebnisse auf einer gemeinsamen Basis von 100.000 Worten.

Das Formular selbst sucht nach einzelnen Begriffen oder auch Wortgruppen und lässt Suchen von bis zu 100 Buchstaben zu, Groß- und Kleinschreibung werden hierbei ignoriert.

Suche in Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2017.

Zusätzlich können Sie über den Verweis „Link zu dieser Seite“ die Übersicht Ihrer Suche auch als direkten Link weitergeben und andere Wähler informieren oder auch in den sozialen Netzwerken nutzen.

Start sachsen-anhalt-waehlt.de

Heute starten wir unter der Adresse sachsen-anhalt-waehlt.de eine Plattform, auf der alle Parteien, alle Parteiverbände und alle Kandidat*innen der neun Wahlkreise des Landes Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl 2017 strukturiert aufgeführt werden.

Dabei sind alle Informationen mit den neuesten technischen Mitteln aufbereitet worden, auf der Plattform einsehbar und stehen zusätzlich auch zur Weiterverwendung über eine Open-DataSchnittstelle bereit.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt sachsen-anhalt-waehlt.de, die Presseerklärung zum Projektstart gibt es hier im PDF-Format (26kB).

Strukturdaten zur Bundestagswahl

Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt hat die Strukturdaten zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht. Das Dokument ist hier als PDF verfügbar (6,1 MB). 

In der Veröffentlichung finden sich die Daten der vergangenen Bundestagswahlen seit 1990 auf der Ebene des Bundeslandes Sachsen-Anhalt sowie auch auf Wahlkreisebene. Zusätzlich werden die Strukturdaten, zum Beispiel Altersgruppen, Beschäftigte oder Schülerzahlen, aufgeführt. Diese Strukturdaten sind jeweils wieder für das gesamte Bundesland als auch für die neun Wahlkreise verfügbar.

In der Grafik wurden die Zweitstimmenanteile der fünf Parteien, die zu allen sieben Bundestagswahlen in Sachsen-Anhalt angetreten sind, im Zeitverlauf dargestellt.

Start für deutschlandwaehlt.de zur Bundestagswahl

Unter der Adresse deutschlandwaehlt.de ist unser neues Projekt zur Bundestagswahl gegangen.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle Parteien, die zur Wahl zum 19. Bundestag antreten. Ebenso finden Sie alle Spitzenkandidat*innen, deren Kontaktdaten sowie die Wahlprogramme der Parteien. Die Übersicht über alle Parteien finden Sie hier.

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Zur Fraktionsgeschlossenheit – Fraktionszwang

Ein Gastbeitrag von Alexander Wittwer M.A.

Kanzlerin Angela Merkel hat für die Abstimmung über die Ehe für Alle den Fraktionszwang der Union aufgehoben.“, so oder ähnlich war es in der vergangenen Woche in zahlreichen Medien zu lesen. Damit verfestigt sich in der Öffentlichkeit der Eindruck, die Abgeordneten des Deutschen Bundestags ständen unter dem allgemeinen Zwang ihrer jeweiligen Fraktion, gemäß der zuvor gefassten Fraktionsbeschlüsse abzustimmen. Dass es solch einen Zwang für den einzelnen Abgeordneten nicht geben kann, ergibt sich allein schon aus Artikel 38 Abs. 1 S. 2 des Grundgesetzes, wonach die Abgeordneten des Deutschen Bundestages „an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“ sind.

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Kurzentschlossen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Sie wissen nicht, wen Sie wählen möchten? Innerhalb von fünfzehn Minuten können wir Ihnen helfen, einen Entscheidung für einen Kandidaten und eine Partei zu finden.

  1. Vergleichen Sie mit dem Wahl-O-Mat Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien.
    Der Wahl-O-Mat gibt dabei keine Wahlempfehlung ab, sondern zeigt Ihnen, welche Partei mit Ihren persönlichen Meinungen am häufigsten übereinstimmt.
  2. Suchen Sie Ihren Wahlkreis auf sachsen-anhalt-waehlt.de und finden Sie Ihre Direktkandidaten.
    Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und verschaffen Sie sich einen Überblick. Werfen Sie einen Blick auf die Interviews der Kandidaten oder lesen Sie deren Beiträge in den sozialen Netzwerken.
  3. Ist Ihnen ein ganz bestimmtes Thema besonders wichtig? Die Wahlprogrammsuche auf sachsen-anhalt-waehlt.de zeigt Ihnen, was die Parteien dazu sagen. Nutzen Sie dazu die verbliebenen fünf Minuten.

Wenn Sie Ihre Wahlentscheidung getroffen haben, können Sie am Sonntag Ihren kleinen Spaziergang zum Wahllokal antreten. Und falls die Wahlbenachrichtigung „verschollen“ ist: Ihr Personalausweis oder Reisepass genügt zur Stimmabgabe.

Sachsen-Anhalt-Monitor – Studie zu Nichtwählern

Anders als der sonst übliche Sachsen-Anhalt-Monitor wird in der Untersuchung nicht übergreifend nach der politischen Kultur im Lande gefragt, sondern konkret nach den Strukturmerkmalen, den Motivlagen und der sozialen Verankerung von Menschen, die mehr oder weniger bewusst die Entscheidung treffen: Ich gehe nicht wählen.

Ein Hauptmotiv dafür ist der Studie zufolge die Unzufriedenheit darüber, wie Politik betrieben wird. Zudem bestätigt die Untersuchung, was aus den bisherigen Sachsen-Anhalt-Monitoren zu vermuten war. Die Wahlentscheidung hat viel mit Vertrauen zu tun. Je geringer das Vertrauen in die handelnde Politik ist, desto geringer ist die Bereitschaft, zur Wahl zu gehen. Ein weiteres Ergebnis besagt: Je zufriedener die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer wirtschaftlichen und persönlichen Situation sind und je höher ihr Bildungsgrad ist, desto eher gehen sie wählen.

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